ZWECK DER HAARANALYSE
Die Haarmineralanalyse ist ein Breitbandtest, der den Mineralgehalt des Haares misst. Dieser spiegelt den Mineralgehalt des Körpergewebes wider. Wenn im Haar ein Mineralmangel oder ein zu hoher Mineralwert auftritt, weist dies normalerweise auf eine entsprechende Unter- bzw. Überversorgung mit dem Mineral im Körper hin.

Eine veränderte Ernährungssituation zeigt sich auf dem Zellniveau, nicht im Blut oder an einer anderen Stelle. Es ist nicht so sehr von Bedeutung, was man isst, als vielmehr, was die Körperzellen erreicht. Eine Mineralanalyse der Haare ist insofern einzigartig, als sie preisgünstig Informationen über die direkte Zellaktivität vermittelt, die der Hauptort der Nährstoffaufnahme ist.


Die Haaranalyse klärt individuellen Mangel bzw. eine Überversorgung an Mineralien sowie das Vorkommen von toxischen Metallen. Zwischen bestimmten Nährstoffen besteht eine gewisse biologische Beziehung.Mineralstoffverhältnisse" geben Auskunft über die Beziehung zwischen verschiedenen Nährstoffen. Deshalb sind Quotienten wichtig und werden in Ihren Ergebnissen wiedergegeben. Diese Quotienten müssen sich in bestimmten Bereichen bewegen, so dass ein erhöhter oder erniedrigter Mineralwert nicht die Funktion eines anderen Minerals berührt.

Da die Haarstruktur sich nicht ändert, werden die Mineralien im Haar fixiert. Die Werte im Haar bleiben unverändert, sobald der betreffende Teil des Haares gewachsen ist. So informiert die Analyse genau über die Mineralkonzentrationen, die sich im Haargewebe während des Zeit des Haarwachstums angehäuft haben, ca. während der letzte drei Monate.

Viele Wissenschaftler wählen die Haaranalyse als Instrument, um einerseits Schadstoffe und andererseits Nährstoffe im Gewebe zu messen. Die Haaranalyse wird nicht als Einzelmethode angesehen. Vielmehr wird empfohlen, die Haaranalyse zusammen mit Symptomdeutung und anderen Labortests wie Blut- und Urinuntersuchungen einzusetzen.